Tilos
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Der urprüngliche Hauptgrund für meinen Besuch auf der Insel Tilos war das Kloster Agios Pandeleimonos, das in den Bergen von Tilos liegt. Allerdings stellte sich bald nach meiner Ankunft heraus, daß der Bus nur sonntags verkehrt und eine Taxifahrt (Hin- und Rückfahrt mit einer Stunde Aufenthalt sollte 10.000 GDR kosten also fast soviel wie die Schiffsfahrt von Rhodos nach Tilos. Die Busfahrt zu dem alten Wehrkloster kostet insgesamt nur 1.000 GDR.) Damit Sie sich aber ein Bild vom Kloster machen können, habe ich mir Postkarten gekauft. Für nächstes Jahr steht Tilos nochmals auf meinem Besuchsprogramm, dann allerdings an einem Sonntag, denn ich will außer dem Kloster auch noch das verlassene Dorf Mikro Chorio sowie zwei schöne Strände (Pláka-Beach und Eristos- Beach) besuchen.
Das Kloster Agios Pandeileimonos liegt im Nordwesten der Insel Tilos in einer herrlich grünen Schlucht und hat einen Brunnen mit frischem Quellwasser. Die heutige Bauform entstand im 15. Jahrh. und seine Blütezeit erlebte das Kloster im 18. Jahrh. Gegründet wurde die Klosterburg, die noch immer von einer Wehrmauer und einem 14 Meter hohen Wehrturm umgeben ist, im 14. Jahrh. von kretischen Mönchen. Im Inneren ist die Kirche mit alten Fresken geschmückt und auch der Vorhof mit seinem Kieselmosaik trägt zu der besonderen Atmosphäre dieses Ortes bei. Vom Kloster aus soll man einen überwältigenden Panoramablick über das Meer haben und das bedeutende Kirchweihfest findet alljährlich am 27. Juli statt und dauert drei Tage.
Das Kloster Agios Pandeleimonos:
Nach der Änderung meines urpsünglichen geplanten Programms habe ich mir zunächst einmal in Ruhe den Hafenort Livadia angeschaut. Auf Tilos gibt es übrigens nur ein Taxi und einen kleinen Bus, der Livadia mit Megálo Chorio, Agios Antónios, Agios Pandeileimonos und den Stränden Pláka-Beach und Eristos Beach verbindet. Die Ent fernungen sind nicht vergleichbar mit denen auf Rhodos. Die ganze Insel hat ungefähr eine Länge von 25 km und die Entfernung von Livadia nach Megálo Chorio beträgt 15 km.
Hier war die Haltestelle für das Taxi und den Inselbus:
Die Kirche von Livadia:
Nach dem Rundgang durch Livadia bin ich dann mit dem einzigen Inseltaxi nach Megálo Chorio gefahren. Die Fahrt dauerte nur etwa 15 Minuten.
Blick auf das Geisterdorf Mikró Chorio (von den Einwohnern schon seit geraumer Zeit verlassen) an der Straße Livadia - Megálo Chorio gelegen:
Nach einem ersten Rundgang durch Livadia habe ich mir zunächst ein kleines zweites Frühstück gegönnt und bin dann mit dem Taxi für 1.500 GDR nach Megálo Chorio (der Verwaltungshauptstadt) gefahren.
Auf Tilos gibt es nur dieses eine Taxi:
Nach kurzer - etwa 15-minütiger Fahrt - über die einzige Inselstraße erreichte ich den Hauptort der Insel Tilos - Megálo Chorio. Wie auf fast allen Inseln der Ägäis liegt auch auf Tilos der Hauptort in den Bergen (dies aus Schutz vor Überfällen in der Vergangenheit). Megálo Chorio mutet fast schon kykladisch an und liegt an einem steilen Berg. Auf der Spitze dieses Berges thront das Anfang des 14. Jahrh. von den Johannitern erbaute Kastell.
Blick auf das Johanniterkastell von Megálo Chorio:
Vom Johanniterkastell soll man einen wunderschönen Rundblick über Tilos haben. Als ich jedoch in Megálo Chroio einrtaf, war es schon mittags und für einen Aufstieg zu heiß, denn der Weg zum Kastell ist ohne jeglichen Schatten und zudem sehr steil. Man sollte ihn daher in den frühen Morgenstunden machen. Ich habe mir daher zunächst einmal Megálo Chorio angeschaut.
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Unterwegs in den Gassen von Megálo Chorio: |
Blick über die Taxiarchis-Kirche auf eine der vielen Buchten von Tilos |