Symi
Die 58 qkm große Insel Symi liegt nördlich von Rhodos unmittelbar vor der türkischen Küste. Die Berge von Symi steigen bis zu einer Höhe von 617 Metern auf und zur Zeit wohnen noch etwa 2.500 Einwohner auf der Insel, die wohl einen der schönsten Häfen der Ägäis hat.
Neben
dem Hafen von Symi-Stadt, der auch Gialos genannt wird ist das Kloster
Panormitis das bedeutendste Ausflusgziel auf Symi. Panormitis
ist nach Pátmos das wichtigste Kloster des Dodekanes und wird leider auch
genauso vermarktet. Daher wird man normalerweise kaum einen ruhigen Augenblick
hier erleben können. Wer die Anlage richtig kennenlernen will, der sollte hier
übernachten (gleiches gilt auch für Symi-Stadt).
Gegründet wurde das Kloster Panormitis während der Zeit des Byzantinischen Reiches und ist dem Erzengel Michael geweiht. In antiker Zeit stand hier ein Poseidon-Tempel, auf dessen Ruinen das erste Kloster erbaut wurde. Die alte Klosteranlage wurde jedoch während der osmanischen Herrschaftszeit zerstört. Das jetzige Kloster ist eine Neugründung aus dem 18. Jahrh., denn das alte Kloster wurde nach der Zerstörung aufgegeben.
Die Ausflugsboote nach Symi liegen gegenüber der Neá Agorá an der Odos Eleftherias (Freiheitsstr) gegnenüber den zahlreichen Cafés ( auf der Karte unten mit einem roten x markiert):

Eine Gesamtansicht des Klosters Panormitis auf Symi:
Im Innenhof des Klosters Panormitis:
Die
Kirche mit ihrem markanten Turm und einer sehr schön geschnitzten Altarwand
entstand um 1783. 1923 wurden hier vorübergehend Rembetika-Flüchtlinge aus der
Türkei einquartiert. 1945 ermordeten deutsche Soldaten den A
Blick auf den Kirchturm des Klosters Panormitis:
Die
ersten Bewohner von Symi waren die Karer, später kamen dann die Dorer von
Rhodos aus hinzu. Die antike Stadt Symi lag übrigens dort, wo sich auch heute
noch die Inselhauptstadt befindet. Vor der Küste von Symi fand übrigens
einstmals die Seeschlacht im Krieg zwischen Athen und Sparta statt. Die
siegreichen Spartaner feierten ihren Sieg damals dadurch, dass sie auf Symi ein
Denkmal zur Erinnerung an diese Schlacht errichteten (hiervon ist aber leider
nichts mehr zu sehen). Früher war Symi übrigens auch bewaldet – aber
aufgrund des Schiffsbaus (die Symioten waren in der Antike sehr begehrte
Schiffbauer) wurden die Wälder nach und nach abgeholtzt. Die weitere Geschichte
teilt Symi mit Rhodos (so z.B. die Herrschaft des Johanniterordens von 1309 bis
1522 und daran anschließend die Herrschaftszeit der Osmanen).
Hier nähern wir uns dem Hafen von Symi an. Die ersten Häuser sind schon zu erkennen:
Sowohl
die Ritter als auch später die Osmanen machten sich die Fähigkeiten und
Kenntnisse der Symioten im Schiffbau zunutze. So waren die Bewohner von Symi
z.B. während der osmanischen Herrschaft auch für die Postzustellung zuständig,
was für einen nicht unbeträchtlichen Wohlstand sorgte. Später kam dann noch
das Schwammtauchen (wie auch auf Kalymnos) als Erwerbsquelle hinzu.
Immer mehr nähern wir uns Symi-Stadt: