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Die Geschichte der Ritter auf Rhodos |
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Die Ritterstadt (Das Collacio) |
Die Festung Rhodos war zur Ritterzeit in zwei Bereiche eingeteilt - in den größeren südlichen Bereich der Chora und den nördlichen - dem sogenannten Collachio - dies war die eigentliche Stadt der Ritter, die von einer eigenen Mauer umgeben war und auf der Karte unten braun markiert ist:

Nun möchte ich mit Ihnen einen Rundgang durch das Collacio unternehmen. Der Rundgang beginnt am Freiheitstor, dem Pýli Eleftherías, das erst zur Zeit der Italiener von diesen in die Stadtmauer gebrochen wurde, um einen neuen Zugang zur Altstadt zu schaffen. Hier sehen Sie Sie die Platía Argyrokastroú (rechts befinden sich die städtische Pinakothek - über der Ionischen Bank - und das alte Ordenshospital - links sind Reste eines dorischen Aphrodite-Tempels zu sehen). Dieses Bild wurde übrigens etwa auf halber Höhe zwischen dem Freiheitstor und dem auf dem Bild sichtbaren Torbogen auf der Platía Argyrokastroú aufgenommen. Unmittelbar hinter dem Torbogen befindet sich linkerhand die Auberge de Auvergne ("Herberge der Ritter aus der Auvergne" und die Panagia tou Kastrou) und rechterhand schwenkt man dann direkt in die Odós Ippoton (die Ritterstrasse) ein und einige Meter weiter geradeaus gelangt man zum Ordenhospital (an der Platía Musséou).
Blick auf die Platía Argyrokastroú mit dem frühcristlichen Taufbecken im Vorder- und dem Alten Ordenshospital im Hintergrund:
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Blick auf den Museumsplatz (Platía Musséou) mit dem Ordenshospital rechts (heute : Archäologisches Museum): |
Im Innenhof des Archäologichen Museums (Ordenshospital): |
Vom Ordenshospital machen wir nun einen Schwenk rückvwärts und gehen nur einige Meter bis zur Ecke Platía Musséou (Ordenshospital) - Odós Ippoton. Hier sind wir nun auch im eigentlichen Kernbereich der ursprünglichen Ritterstadt.
Blick vom unteren Ende der Ritterstrasse hinauf zur Platía Kleovolou und dem Großmeisterpalast. Rechts und links sind die Herbergen der Ritter:
Und hier ein Blick die Ritterstrasse hinunter:
Am oberen Ende der Ritterstrasse befindet sich der Großmeisterpalast. In der heutigen Form ist er eine Rekonstrukion der Italiener, denn die letzten Reste des ursprünglichen Palastes wurden bei der Explosion eines Pulvermagazins der Osmanen 1856 zerstört.
Blick auf den Großmeisterpalast:
Nach einem Besuch des Großmeisterpalastes wenden wir uns nun unmittelbar hinter dem Palast nach rechts. Hier ist die sog. Malergasse. Von morgens früh bis abends spät sitzen hier Maler und porträtieren ihre Kundschaft.
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Blick in die sog. Malergasse: |
Blick von der Malergasse auf den Großmeisterpalast: |
Nun schlendern wir durch die Malergasse bis zur deren Ende und gelangen dann zum d´Amboise -Tor - erbaut vom Großmeister Emery d´Amboise. Für die Verteidigung des Festungsabschnittes vom d´Amboise-Tor bis zur St. Georgs-Bastion waren übrigens die deutschen Ritter zuständig.
Blick auf das mächtige d´Amboise-Tor: