Kámiros
Nun möchte ich Ihnen einen kleine Eindruck einer alten griechischen Stadt vermitteln. In Kámiros war ich im Rahmen einer Inselrundfahrt während meines ersten Rhodos-Urlaubes. Daher habe ich leider auch nicht so viele Fotos. Ich hoffe aber, dass Sie sich dennoch einen ganz guten Eindruck von Kámiros machen können. Kámiros liegt an der mittleren Westküste der Insel Rhodos - zur besseren Orientierung habe ich Ihnen hier eine detailliertere Karte der näheren Umgebung von Kámiros

eingefügt.
Die Geschichte von Kámiros reicht übrigens bis 1.400 v.Chr. zurück, denn zu dieser Zeit lebten hier Menschen, die von der mykenischen Kultur beeinflusst waren – in der Umgebung hat man entsprechende Gräber gefunden. Später kamen dann noch die Dorer hinzu und die Stadt erlebte eine erste Blütezeit im 6. Jahrh. v. Chr.
Im Jahre 408 v. Chr. zog ein Teil der Bewohner von Kámiros in die damals neu gegründete Hauptstadt Rhódos. Die Stadt blieb aber weiterhin bewohnt, wenn sie auch zunehmend an Einfluß verlor. 226 v. Chr. wurde das antike Kámiros durch ein Erdbeben zerstört. Daraufhin wurde die gesamte Siedlung neu aufgebaut. Die heute zu sehenden Gebäudereste stammen aus der Zeit um etwa 200 v. Chr.

Blick über Kámiros auf das Meer im Hintergrund:
Kámiros war auch noch in römischer Zeit bewohnt – aber es entstanden keine neuen Gebäude mehr. Im 2. Jahrh. nach Chr. beschädigte vermutlich ein weiteres Erdbeben den Ort dermaßen, dass er nun nach und nach aufgegeben wurde und seine Bewohner fortzogen. Die Ruinen von Kámiros sind von Wald umgeben und ziehen sich einen Hang entlang hinauf. Unten befinden sich die Agora und darum herum Tempel und Heiligtümer. Darüber erstrecken sich die Wohnbezirke. Die gut erkennbare Hauptstraße für geradewegs hinauf zur Akropolis.
Blick von der Akropolis in das gebirgige Hinterland von Kámiros:
Blick auf die "Hauptstraße" des antiken Kámiros - des Pompejii von Rhodos:
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Die Ausgrabungen von Kámiros: |
Blick über Kámiros: |
ENDE